Am 18. September 2005 wurde gewählt
Es war eine ungewöhnliche Wahl, eine vorgezogene. Bundeskanzler Schröder hatte nach der Niederlage seiner SPD bei den Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen im Mai 2005 die Notbremse gezogen und über ein umstrittenes Verfahren den Bundestag ein Jahr vorfristig auflösen lassen. Er setzte alles auf eine Karte und verlor sein Kanzleramt an Angela Merkel (CDU).
Die SPD musste noch eine weitere Niederlage einstecken. Die offene Liste der Linkspartei.PDS erhielt bundesweit 8,7 Prozent aller Zweitstimmen. Voraus gegangen war eine Einigung der PDS und der WASG, nicht gegeneinander zu kandidieren, sondern gemeinsam um einen Erfolg bei den Bundestagswahlen zu kämpfen. Seither gibt es links von SPD wieder eine starke Fraktion, DIE LINKE.
Vorher hatte sich die Partei des Demokratischen Sozialismus (PDS) auf einem Parteitag in Die Linkspartei.PDS umbenannt und damit ihre Öffnung für weitere Linke - aus der WASG und parteilose - signalisiert. Viele Bürgerinnen und Bürger hatten DIE LINKE ohnehin im Vorgriff auf eine bundesweit neue Linkspartei gewählt, deren Bildung am 16. Juni 2007 vollzogen werden soll.
Ich hatte meinen Wahlkampf unter das Motto gestellt: Einer trage des anderen Last. Es ist ein biblisches Zitat. Denselben Titel trägt ein DEFA-Film, der in Ost und West gleichermaßen preisgekrönt wurde. Mit 42,6 Prozent aller Erst-Stimmen gewann ich den Wahlkreis Marzahn-Hellersdorf erneu direkt. Ich bin somit seit 1998 die dritte Legislatur Mitglied des Deutschen Bundestags.
Petra Pau
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